Wissen und auch tun

Ich kann vieles wissen, doch erst wenn ich mein Wissen auch anwenden kann, macht es mich aus. Das Wissen um die spirituelle Beziehung zum gesamten Universum ist ohne Bedeutung, denn Bewusstsein von irgendetwas ist nicht die Wirklichkeit jener Sache.

Genauso kann ich von der Existenz der Liebe wissen, doch das bedeutet nicht, auch zu lieben. Immer wieder ist es notwendig, mir bewusst zu sein, wenn ich nicht liebe; nur so kann ich erkennen, was mich daran hindert, so zu sein, wie ich sein will.

Nur implizites Wissen ist in Einklang mit mir selbst. Daher ist die Herausforderung, mein „aufgesetztes“ Wissen zu erkennen und herauszufinden, was es verhindert. Das ist nicht einfach, denn das verlangt Offenheit und Ehrlichkeit mir selbst gegenüber.

Doch das ist das „Problem“, muss ich doch weder offen noch ehrlich mir selbst gegenüber sein, sonst würde ich ja sofort merken, wenn ich etwas tue, was ich „eigentlich“ nicht tun will.

Offenheit und Ehrlichkeit sind eine echte Herausforderung.