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Sinnsuche

So wie das einzelne Sandkorn der Strand ist, so ist auch der einzelne Mensch die Menschheit selbst. Gäbe es den einzelnen Menschen nicht, gäbe es auch keine Menschheit.

Dies zu erkennen und zu verstehen befreit uns aus der von der durch uns selbst begrenzten Sinnsuche.

Solange ich einen Sinn in meinem Leben suche, trachte ich danach, etwas nicht Benennbares in ein Kleid der Begriffe zu kleiden.

Höre ich jedoch auf, mich mit etwas Sinnlosem zu beschäftigen, mich sozusagen umdrehe und auf das schaue, was ist, dann gibt das meinem Leben Sinn, ohne dass ich einen Sinn benennen könnte.

Ja, es gibt einen Sinn, doch den finde ich nur in dem, was ist und vor allem in dem, was ich tue.