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Worum es geht

Wie Krishnamurti denke ich, dass die Wahrheit ein pfadloses Land ist.

Der Mensch kann nicht zur Wahrheit geführt werden, weder durch ein Ritual und auch nicht durch philosophisches Wissen noch kann er durch eine psychologische Technik zu ihr gelangen.

Wir sind aufgerufen, sie im Spiegel unserer Beziehungen selbst zu erkennen, durch das Verständnis der eigenen Geistesinhalte, durch Beobachtung und nicht durch intellektuelle Analyse oder durch zergliedernde Innenschau.

Wir wissen heute sehr, sehr viel, von der Quantenphysik über die Wissenssoziologie bis hin zur Neurologie. Doch dieses Wissen wird erst dann verfügbares Wissen, wenn wir es in der inneren Einsicht verifiziert haben und wenn wir es auch konkret anwenden, heißt, wenn wir es auch konsequent validieren.

Wir müssen uns endlich aus dem Gefängnis unserer Gedanken, Vorstellungen, Annahmen und Meinungen lösen. Das hat sehr viel mit der Neuroplastizität des Gehirns zu tun. Entweder, es wird „von außen“ gestaltet und wir fühlen uns als Opfer der Umstände oder wir gestalten bewusst, wie und was wir denken.

Nur so können wir wirklich leben.