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Zur Person

Autor & Dialog-Partner

Das genügt. Kein Etikett mehr. Jeder nimmt selbst Maß.

Ob man es Chan nennt oder Zen, was ich praktiziere, ist mir herzlich egal. Das Einzige, worauf es mir ankommt, das ist, dass ich keiner Lehre und keiner Methode folge, sondern selbst erkannten und erfahrenen Prinzipien und dass ich stets untersuche und zu verifizieren suche, was wirklich ist.

Diese Gedanken sind philosophisch, jedoch ohne Philosophie, und sie sind wissenschaftlich, doch ohne Wissenschaft. Beide, Philosophie wie Wissenschaft, können die Wirklichkeit nicht definieren, sondern nur beschreiben.

Wenn ich also sage, ich praktiziere Chan beziehungsweise Zen, dann suchen Sie also bitte erst einmal Ihre Vorstellungen über Chan zusammen, tun die schön ordentlich in einen Karton und werfen dann das Ganze weg. Dann können wir gut miteinander reden.

Wahrscheinlich beschreibt mich am besten mein Musikgeschmack. Menschen lieben ja angeblich die Musiker, die ein ähnliches Persönlichkeitsprofil wie sie selbst aufweisen. Forscher um Greenberg bezeich­nen das Phänomen als »self­congruity effect of music«. Mit Selbstkongruenz ist gemeint, dass sich die eigenen Persönlichkeitsmerkmale mit denen eines Interpreten decken.

Meine Lieblingsmusik ist vor allem Bach, ‚Toccata und Fuge in D-Moll‘, ‚Made in Heaven‘ von Queen, Dave Brubeck mit ‚Take Five‘ und Santana ‚Black Magic Woman‘. Nicht zu vergessen James Brown, Alpha Blondy und Bob Dylan.

Ich finde das sehr interessant, denn das ist völlig anders als die Fotos, die ich mache. Muss ich einmal darüber nachdenken. Aber egal, ich hoffe sie haben jetzt ein Bild von mir vor Ihrem inneren Auge. Hier noch der Kommentar eines Freundes und Kollegen:

Der Berater: Systemisch denkend, unorthodox, Blick für das Wesentliche, benennt die Dinge unter der Oberfläche, macht klare Ansagen, bietet Wissen, Intuition und eigene Erfahrung an, sehr intelligent.

Der Freund: Ist hilfsbereit, immer ansprechbar, fühlt mit, nimmt kein Blatt vor den Mund, ist zuverlässig.

Der Meister: Ist präsent aber nicht aufdringlich, positioniert sich (bezieht Stellung), bleibt immer ruhig und souverän, irritiert mit ungewöhnlichen Gedanken.

Also ich nenne dich Peter Zettel …. DER Peter Zettel!

Für mich ist damit alles ausgedrückt. Wenn ich anderen von Dir erzähle beschreibe ich Dich mit folgenden Worten: Freund, Denker, Zen-Meister, Ex-Rechtsanwalt, zu-Hörer, Systemiker, kein-Blatt-vor-den-Mund-Nehmer, Lebenskünstler, Fühler, Genießer, Kritiker, Andersdenker, Perspektivenwechsler und -anbieter, …

Wem willst Du Dich denn erklären oder beschreiben? Ich glaube man / frau muss Dich erleben. … eins hatte ich noch vergessen…. ich sage auch immer über Dich, das Du zu Recht auf dem Seltsamplatz wohnst. Ich finde das passt einfach zu Dir.

(Stefan Bald)