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Sein, der ich bin!

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Dialogisch leben

Das heißt, ganz profan, erst einmal zu wissen, wie ein Dialog überhaupt „funktioniert“. Im zweiten Schritt bedeutet es mich zu fragen, ob ich zu einem wirklichen Dialog bereit bin. Denn der Dialog wird meine Selbstschutzmauern einreißen.

Warum aber soll ich das wollen? Dazu gibt es eine Reihe ethischer und moralischer Überlegungen. Die frappierendste ist die technische, jedenfalls finde ich das. Dazu ein Satz von David Bohm, eine Erkenntnis, zu der er als Wissenschaftler kam:

„Die Ergebnisse der modernen Naturwissenschaften ergeben nur noch einen Sinn, wenn wir eine innere, einheitliche, transzendente Wirklichkeit annehmen, die allen äußeren Daten und Fakten zugrunde liegt. Das Bewusstsein der Menschheit ganz in der Tiefe ist eins“.

Nur wenn ich mich zu schützen und zu behaupten suche, dann isoliere ich mich, dann kann ich diese Einheit nicht mehr leben. Also suche ich konsequent die dialogische Beziehung zu allem.