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Sein, der ich bin

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Was bin ich eigentlich?

Unsere Umwelt programmiert uns nicht, aber wir reagieren auf sie, mehr oder weniger bewusst. Und je weniger uns das bewusst ist, desto mehr assimilieren wir sie regelrecht - und denken auch entsprechend, jedoch ohne dass uns das überhaupt bewusst wäre.

Wir sind uns über die Prozesse, die dabei in unserem Gehirn ablaufen, absolut nicht im Klaren, was auch logisch ist, denn wir haben keinen direkten Zugang zu unserer Schaltzentrale. Die macht das ganz autonom. Es geht also darum, unsere Überzeugungen auf der nicht bewussten Ebene zu verändern.

Darum ist es nicht die Frage, „wer“, sondern „was“ ich bin. Frage ich nach dem „wer“, frage ich nach etwas Statischem, doch frage ich nach dem „was“, dann fällt es mir leichter zu erkennen, dass ich mich als ein nicht wirklich zu verortender Prozess verstehen muss.

Ich selbst bin ja ein Aspekt des Universums. Daher müsste ich eigentlich das Universum perfekt verstehen, denn ich existiere letztlich auf die selbe Weise wie alles andere auch. Der Geist des Kosmos ist, wenn man so will, auch meiner. Aber das tue ich leider nicht wirklich. Also mich verstehen.

Und da ist es ausgesprochen hilfreich, dass wir in unserer heutigen Zeit sehr, sehr viel über das Universum wissen. Nicht alles, aber doch sehr viel. Und weil ich ein Teil des Universums bin, hilft mir dieses Wissen, auch mich zu verstehen.