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Sein, der ich bin

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Der Startpunkt

Der Gedanke „Sein, der ich bin“ darf nicht allzu wörtlich verstanden werden, denn am Ende schwebt er davon oder löst sich auf wie eine Wolke am Himmel. Auch die Wolke ist wirklich, solange ich sie erlebe, doch nur für den einen Moment. Aber wie sagt doch Huang Po?

Eurer wahres Wesen ist euch niemals verloren gegangen, selbst nicht in den Augenblicken der Täuschung, noch wird es im Augenblick der Erleuchtung gewonnen.

Was natürlich unterstellt, dass wir uns dessen wohl nicht bewusst sind. Aber genau das will ich sein, mir meiner selbst bewusst sein. Und wenn Sie das Selbe wollen, sind Sie herzlich eingeladen, mitzumachen.

Es geht also um Wirklichkeit und Realität. Mit Wirklichkeit ist der Zustand gemeint, wie man ihn tatsächlich erlebt; es ist das, was als Gegebenheit, als Erscheinung wahrnehmbar ist.

Als Realität wird hingegen das bezeichnet, das keine Illusion ist und nicht von den Wünschen oder Überzeugungen einer einzelnen Person abhängig ist. Zum anderen ist real vor allem etwas, das tatsächlich so ist, wie es erscheint, beziehungsweise dem bestimmte Eigenschaften „robust“ – also nicht nur in einer Hinsicht und nicht nur vorübergehend – zukommen.

Daher will ich sehen, was ist und sein, was ich bin. Das ist der Startpunkt.