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Leben im Flow

Das ultimative Ziel. Gerade war ich mit dem Motorrad unterwegs. Dabei war ich zeitweise in einem Zustand, der den Beschreibungen des Flow entspricht.

Prompt hatte ich die Zeit vergessen, ich war tatsächlich viel länger unterwegs, als angenommen. Das war nicht so, weil mit zunehmender Geschwindigkeit die Zeit langsamer vergeht, so schnell bin ich nun doch nicht gefahren.

Doch das passiert mir nicht nur beim Motorradfahren, gestern beim Holzschlichten war es genauso. Eine wenig anspruchsvolle Tätigkeit. Es ist also nicht der Sinn der Tätigkeit, die den Flow ausmacht, sondern wie ich sie ausführe.

Klare Ausrichtung, kein konventionelles Gerede, nur das Notwendige, keine Ablenkung, Konzentration auf das, was ansteht beziehungsweise auf das, was ist. Warum sollte mir das nicht auch im ganz normalen Leben gelingen?

Katzen beispielsweise können so in der Sonne liegen. Jedenfalls nehme ich das schwer an. Warum nur fällt es mir so schwer? Warum brauche ich eine entsprechende Beschäftigung, um das Denken auszuschalten?

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