Bild



Bild

Quintessenz

Bild

Ein Gedanke zum Schluss

Aus dem, was ich in den letzten Jahren gelesen und verstanden zu haben glaube, ziehe ich diesen Schluss, wobei ich wie auch Bruce Lipton es einmal in einem Vortrag getan hat davor warne, den Schreiber selbst zu betrachten, statt sich nur auf seine Worte einzulassen:

Ich muss mich selbst völlig vergessen.

Was ich hier zu beschreiben suche ist ein geistiger Weg mit einem Ziel, das ich selbst noch nicht erreicht habe, allenfalls habe ich mich ihm angenähert. Gedanklich habe ich es wahrscheinlich begriffen, aber ich lebe es noch nicht wirklich, nur ansatzweise.

Es gibt Menschen, die fraglos wesentlich ‚weiter‘ auf diesem Weg waren als ich, Nelson Mandela oder auch Bruce Lee etwa, die ich beide für ihre Selbstbeherrschung und ihr Verständnis bewundere. Und da will ich hin, das ist mein Ziel, das Feld des Möglichen zu betreten und es ganz selbstverständlich ‚zu nutzen'. Doch genau da beginnt es ‚zu klemmen', denn wenn ich es aus Motiven zu nutzen suche, die mir helfen sollen, aber anderen nicht, verschwindet es wieder beziehungsweise bleibt es für mich unerreichbar.

Worum also geht es? Die Grenzen des (mir) Möglichen liegen in meinem eigenen Denken, meinen Ansichten und Überzeugungen. Diese Grenzen kann ich jedoch nicht aktiv auflösen, ich kann sie nur lassen. Wobei ‚ich‘ sie nicht lassen kann, das passiert ganz von selbst durch die Art, wie ich lebe. Jede Grenze, die ich erlebe, ist ein Hinweis auf eine Grenze meines Denkens.

Noch sehe ich nur bis zum Horizont. Eben weil ich sehe, sehen will und nicht vollkommen bereit bin, mich einzulassen. Denn was dann passiert, das weiß ich nicht. Oder wie sich mein Leben entwickeln wird, keine Ahnung. Aber es ist absolut notwendig, mich dem zu stellen, dessen bin ich mir bewusst.

Nur die Bank, von der aus ich hinter und über den Horizont hinweg schauen kann, die muss im übertragenen Sinn leer bleiben. Da darf kein ‚Ich‘ Platz nehmen, nur Bewusst- und Gewahrsein. Doch die sieht man nicht.