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Budo und Lebenskunst

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Aufgabe

Es ist die Weigerung, dieses falsche Selbst aufzugeben, das Festhalten an falschen Vorstellungen von mir selbst, das Aufrechterhalten des Scheins, das ist es, was Kraft kostet.

In der Entscheidung, dies aufzugeben, den Kampf zu beenden, tritt all die sinn- und nutzlose Anstrengung zu Tage und ich nehme mit einem Mal wahr, was wirklich ist.

Ich nehme wahr, welche Kraft und Energie dieses falsche Leben kostet, das ich so lange nicht aufgeben wollte, weil es mir so vertraut war und weil mir das eigene ursprüngliche Wesen fremd und unverständlich geworden war.

In der Überwindung der Selbstbezogenheit wird mir bewusst, dass mein Handeln keine Tiefe hat, wenn es nicht dem Größeren dient, das alles umfasst, in dem alles enthalten ist.

Dann geht es nicht mehr nur um das Schöne, Gute und Wahre, das sich in der Leichtigkeit und Qualität der Handlung zeigt, sondern darum, die Begrenztheit individuellen Handelns zu übersteigen.

Und es geht darum, zur Erhabenheit zu finden, die über dem Individuum steht. Dann handle ich, wissend, dass nichts bleibt, nichts abgeschlossen ist und nichts jemals vollendet sein wird.