Gestaltung

Negatives Denken schafft eine negative Wirklichkeit. Seit über hundert Jahren werden die Quantenphysiker nicht müde uns zu erklären, dass die Beobachtung ein wesentliches Element der Wirklichkeitsbildung ist.

Durch den Doppelspaltversuch wissen wir definitiv, dass die Wirklichkeit nicht vorgegeben ist. Doch scheinbar ignorieren noch sehr viele Menschen diese Tatsache genauso definitiv.

Kaum eine oder einer denkt darüber nach, was das bedeutet. In der heutigen Zeit kehrt die Medizin – vor allem in Form der „alternativen Medizin“ und der „ergänzenden Heilmethoden“ – mehr und mehr zu diesem Prinzip zurück, gleichberechtigt neben der klassischen Medizin.

Ich käme nicht auf die Idee mit einem gebrochenem Bein oder einer Carotisstenose zu einem Heilpraktiker zu gehen, warum aber meine Frau selten Schnupfen bekommt, ich aber ständig, das macht mich schon nachdenklich.

Die traditionelle, allopathische Medizin versteht unter dem Begriff Krankheit eine Veränderung der normalen Körperfunktionen, in der sogenannten „alternativen“ Medizin wird hier einen anderen Standpunkt eingenommen. In ihr wird Krankheit als Störung des Gleichgewichts zwischen dem Körper und seiner Umgebung aufgefasst.

Was meines Erachtens beides zutrifft. Und durchaus auch gleichzeitig zutreffen kann, wie ich selbst schon erlebt habe. Deshalb sollte sich jede Behandlung sowohl auf den Körper als auch auf den Geist konzentrieren. Wenn unser Geist heil wird, dann wird oft auch unser Körper wieder gesund.

Wer wollte das bestreiten? Aber gilt das nur für unseren eigenen Körper und nicht genauso für die Gesellschaft? Geht es aber nicht da wie dort um Beziehungen?