Fatalismus

Fatalismus – nein danke! Im Ch’an begegnet mir immer wieder dieser Gedanke: Es geht nicht darum, zuzustimmen oder etwas zu mögen, sondern einfach die Welt so sein zu lassen, wie sie ist, ohne sch zu ärgern, sie zu hassen oder zu beurteilen. 

Das ist keine fatalistische Einladung, den Kopf in den Sand zu stecken! Ganz im Gegenteil! Es ist nämlich genau andersherum: Nur wenn ich nicht urteile und nicht beurteile, wenn ich mir also keine Gedanken darüber mache, ob ich etwas mag oder nicht mag, nur dann bin ich in der Lage, angemessen zu handeln!

Folge ich in meinem Verhalten und meinen Reaktionen meinen Vorlieben, kann ich logischerweise das Ganze nicht sehen und werde in der Regel das Falsche tun.

Daher übe ich mich in Gelassenheit; im nicht Urteilen und nicht Beurteilen!