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Die Welt verstehen

Die Welt ist ganz klar zu verstehen und zweifellos auch berechenbar. Leider nur, wenn ich das in mathematische Formeln fasse und nicht durch sprachliche Modelle begrifflich darzustellen versuche.

Doch ich kann sie auch philosophisch verstehen. Aber eben nicht, wenn ich das, was ich über meine Sinne wahrnehme, auch für gegeben halte. Das Meiste in meinem Leben geschieht spontan. Plötzlich ist eine Idee da. Unversehens treffe ich jemanden und mein gesamter Tagesablauf verändert sich. Manchmal verändert sich mit einem Schlag mein gesamtes Leben.

Die klassische Physik ist in vielem sehr hilfreich und ohne Frage nützlich. Es ist jedoch ein gewaltiger Fehler, wenn ich darauf basierende Modelle mit der Wirklichkeit verwechsle. Das schränkt meine Existenz und die Möglichkeiten meiner Entfaltung drastisch ein.

Wir wissen heute, dass die klassische Physik nur ein grobes und nicht wirklich stimmiges Weltbild liefert. Wollen wir also uns selbst verstehen, kommen wir nicht umhin, auch die philosophischen Erkenntnisse der modernen Physik, der Quantenphysik zu berücksichtigen.

Die rätselhafte Frage ist, warum Tiere, Vögel, Insekten oder Pflanzen das können, wir Menschen aber nicht mehr, sondern es erst wieder lernen müssen. Aber so ist es nun einmal. Daher fange ich bei mir an, bei meinem eigenen Denken und gehe dann Schritt für Schritt weiter. Aber eben einen nach dem anderen.

Die ideale Lebensform ist die des wortlosen Flow. So zu leben kann ich üben. Doch erst einmal muss ich mir das philosophische Wissen aneignen. Warum das so ist, darüber kann ich nur spekulieren. Vielleicht ist es so, weil wir nicht mehr wie die alten Zen-Patriarchen oder die Mystiker früher Zeiten leben sondern in einer hochtechnisierten Welt.

Doch das zentrale Thema ist die Selbstbezogenheit. Daraus gilt es, mich zu lösen.

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