Bild



Bild

Ergründen, was ist

Bild

Die wirkliche Herausforderung

Das wirkliche Problem ist, dass wir alle miteinander wohl ziemlich "falsch" denken. Es geht also in aller erster Linie darum, eine Basis zu finden, von der man ausgehen kann. Und das ist für mich die Quantenphysik. Doch deren fundamentalen Feststellungen gehen nur sehr, sehr schwer in unser Hirn.

Wir stellen uns da meist an wie der berühmte Ulmer Spatz. Ich habe jedenfalls lange gebraucht, bis ich es so langsam begriffen hatte. Und ich habe mal 6 Semester Physik studiert! Es gibt eine Kogi-Weisheit, mit der „eigentlich“ alles gesagt ist:

Die Welt ist der Raum zwischen Erinnerung und Möglichkeit, die physische Spur einer Idee. Ohne unser Bewusstsein kann sie nicht existieren.

Das Dumme mit solchen Weisheiten ist nur, dass sie so angenehm für die Empfindung sind, doch umso schwerer ist es, sie in unser Gehirn zu integrieren. Also habe ich nach „belastbaren“ wissenschaftlichen Gedanken gesucht, die das gleiche sagen wie die Gedanken des Chan, mit denen ich mich schon lange beschäftige. Bei den Quantenphysikern bin ich fündig geworden. Nathalie Knapp fasst das in ihrem Buch „Der Quantensprung des Denkens: Was wir von der modernen Physik lernen können“ sehr gut zusammen.

Sie beginnt mit einer Situationsanalyse: Unsere Welt ist in einem verheerenden Zustand, jedenfalls aus Sicht des Menschen. Die Natur hat in der Geschichte der Welt schon immer Katastrophen überstanden, doch wie diese ausgehen könnte mag man sich nicht ausmalen. Aber, man kann sehr wohl etwas tun: Sie, ich, wir.

Albert Einstein hat einen wichtigen (und völlig unwidersprochenen) Gedanken geprägt: Mit dem Denken, durch das man sich in ein Problem manövriert, kommt man nicht wieder heraus. Dazu muss man grundsätzlicher denken. Die Denkstrukturen, die uns heute zur Verfügung stehen, sind im 16. und 17. Jahrhundert entstanden. Doch mit der Entdeckung der Quantenphysik zu Beginn des 20. Jahrhunderts hätte eine Erweiterung unserer Denkstrukturen einhergehen müssen, eine Evolution unseres Denkens.

Doch das ist bis heute nicht erfolgt. Wir leben geistig in einer Welt, die es schon lange nicht mehr gibt. Doch wenn wir gemeinsam einen globalen Bewusstseinswandel vollziehen wollen, müssen wir zunächst verstehen, wie unser Denken die Welt, in der wir leben, beeinflusst. Die Frage ist also: Was verstehen wir unter Wirklichkeit? Was ist ein Weltbild? Und wie denken wir überhaupt?

Sobald wir unserer lebendigen Welt lebendig denkend begegnen können, werden sich auch die ersehnten Lösungsmöglichkeiten zeigen, für uns selbst und für die Welt, in der wir leben.