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Denken

Wie ich denke, so lebe ich auch. Will ich also wissen, wie ich denke, dann brauche ich mich nur umzusehen und zu schauen, wie ich mich organisiere, denn genau so organisiere ich auch mein Denken.

Nur muss ich da sehr genau hinschauen, um die Botschaften „zwischen den Zeilen“ überhaupt wahrnehmen zu können. Wie ich mein Leben organisiere, ist eine Folge meines Denkens. Alles andere ist sekundär. Die Herausforderung dabei ist, hinter die eigene Maske zu schauen, denn – jedenfalls ich – bin oft noch ein Meister im Verleugnen meiner selbst.

Das sind meist die negativen Seiten, selten die positiven. Früher hatte ich immer ein Problem damit, Dinge gleich zu erledigen, statt sie erst einmal lange vor mir herzuschieben. Seit ich das bemerkt habe und mich entschied, es zukünftig anders zu machen, habe ich mit der Zeit wirklich gelernt, Dinge gleich zu erledigen.

Was natürlich die Frage aufwirft, ob ich nicht schon vorher anders zu denken begonnen hatte und es mir deswegen überhaupt erst bewusst geworden ist, dass das sinnvoll wäre. Mein Handeln ist also eine Folge meines Denkens. Erfreulicherweise gilt das aber auch umgekehrt.

Tue ich konsequent etwas Neues über eine längeren Zeitraum, lerne ich also etwas, dann ändert sich mit der Zeit auch mein Denken. Was natürlich auch bedeutet, dass, will ich anders denken,  ich auch anders sein, anders in Erscheinung treten muss.

Wenn also mein Denken meinem Sein entspricht, dann muss ich auch so leben, wie ich sein will. Früher dachte ich immer, dass das schwierig ist. Ist es aber nicht. Die einzige Schwierigkeit ist, es auch wirklich konsequent und beharrlich zu tun.

Denken und handeln

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