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Die illusionäre Sinnsuche

Die Frage ist falsch gestellt,
wenn wir nach dem Sinn des Lebens fragen.
Das Leben ist es, das Fragen stellt.“
Viktor Frankl

Wir suchen das Richtige zu tun (und das manchmal recht krampfhaft), aber wir haben nicht die leiseste Ahnung, was sich der Kosmos dabei gedacht hat, dass es so viel Destruktivität gibt.

Doch das gibt es nur, weil wir den Begriff ‚destruktiv‘ überhaupt denken. Damit meine ich nicht, alles sei gut, wir seien alle heilig und so weiter. Nein, das nicht. In der Destruktivität ist nichts Heiliges zu erkennen.

Was wir über die Welt denken, sind nur Beschreibungen für das, was wir gerade wahrnehmen. Daraus folgt, dass das Universum keinen Sinn hat, außer dem, den wir uns selbst durch die Art geben, wie wir leben.

Das heißt damit aufzuhören, uns hinter einer Mauer von Begriffen wie ‚gut und böse‘ oder ‚richtig und falsch‘ zu verstecken, damit wir uns keine Gedanken darüber machen müssen, was wir selbst für uns als ‚gut und böse‘ oder ‚richtig und falsch‘ definieren.

Wir sind ständig auf der Suche nach Erklärungen, wo es überhaupt keine geben kann, nur unsere Beschreibungen. In unseren Beschreibungen stecken unsere eigenen Ansichten, aber keine Wirklichkeit.

Wirklichkeit erleben wir nur, wenn wir frei von jeglichen Interpretationen sind. Es ist es unsere Aufgabe, uns achtsam mit Fakten zu beschäftigen, ohne sie interpretieren zu wollen, wie in einem Flow, um uns selbst darin reflektieren zu können, das eigene Denken und Tun.

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