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Weg des Geistes

Fazit: Verantwortung!

Wenn man sich einmal die Untersuchungen zu ‚Willensentscheidungen‘ der Fliegen anschaut oder die Fähigkeit von Termiten, einen perfekt klimatisierten Bau zu errichten, oder auch die soziale Kompetenz von Ameisen, dann stellt man sich schon die Frage, was sie von uns Menschen eigentlich unterscheidet.

Freier Willen und Bewusstsein scheint es wohl nicht zu sein, auch wenn wir das gerne hätten. Doch in einem sind wir Tieren und Pflanzen fraglos weit voraus, nämlich in dem sehr viel größeren Spektrum an Handlungsmöglichkeiten und der Fähigkeit, die Folgen unseres Handelns abzuschätzen, auch bedingt durch unsere enorme Kommunikationsfähigkeit, von der Sprache bis hin zur technischen Vernetzung.

Und daraus erwächst uns auch die Verantwortung, dementsprechend zu handeln und den Satz aus den Anfangszeilen eines Gedichts aus 1001 Nacht endlich gegenstandslos werden zu lassen, in denen es heißt:

‚Die Menschen schlafen solange sie leben.
Erst in ihrer Todesstunde erwachen sie.‘

Das ist die Notwendigkeit, der wir uns zu stellen haben - ohne wenn und aber. Das Gute ist, dass sich emphatisches Verhalten, genauso wie Mitgefühl und Achtsamkeit lernen und immer weiter vertiefen lässt.

Einzige Bedingung ist wahrscheinlich, dass wir Meditation und Kontemplation von dem Sockel des Besonderen herunterholen und als etwas ganz Selbstverständliches ansehen, etwas, das jedem Menschen immanent ist - genauso wie Kreativität und Intelligenz.

Also dann! Es gibt viel zu tun. Packen wir es an!