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Weg des Geistes

Warum ein Lebenskonzept Sinn macht

Früher habe ich das immer hinten angestellt, aber ich denke, man sollte sich beizeiten darüber Gedanken machen, wie man ‚eigentlich‘ leben will.

Man muss (!!) schließlich anders leben, will man wirklich anders leben. Und wahrhaftig und wesentlich zu leben bedeutet eben, nicht einfach nur so vor sich hin zu leben und zu tun, was man schon immer getan hat, sondern sich einmal genau Gedanken zu machen, wie man überhaupt leben will.

Das aber setzt voraus, dass man überhaupt ein Ziel hat, eine Kata. Ohne Ziel wird nur ein Sturm im Wasserglas daraus. Eine Kata hat einen indirekten, aber sehr wichtigen Nutzen. Sie ‚zwingt‘ einen, bestimmte Dinge zu lassen. Dazu passt dieser Satz, den ich gerade aus dem Netz gefischt habe:

Erste Date-Frage: Wie bewusst sind Dir Deine Traumata und unterdrückten Gefühle und erzähl mir doch mal, wie Du aktiv daran arbeitest sie dich daraus zu lösen, bevor Du den Scheiss auf mich projizierst?

Zur Erinnerung: Wir gestalten die Welt mit unseren Gedanken! Und da wir derer nicht so wirklich habhaft werden und sie einfach so unter Kontrolle bringen können, brauchen wir ein Umfeld, das auf sie einwirkt. Also ich habe in einer Kirche immer andere Gedanken als auf einer Kirmes.

Wir interagieren mit unserer Umwelt. Also gestalte ich die, soweit ich darauf Einfluss habe. Schon was ich anziehe kann mein Denken in eine bestimmte Richtung lenken!