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Wie ich es sehe

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Epilog

Persönliche Zufriedenheit ist das ultimative Ziel. Zufriedenheit kann man nicht erreichen, es ist ein „Zustand“, der sich einstellt, wenn man im vollkommenen Einklang mit der Welt ist und die Welt „versteht“.

Erinnert mich sehr an das Konzept der Salutogenese von Aaron Antonovsky. Das Ganze basiert auf dem sogenannten Kohärenzgefühl, dem zentralen Thema. Danach hat Kohärenz drei Aspekte:

Die Fähigkeit, die Zusammenhänge des Lebens zu verstehen.
Die Überzeugung, das eigene Leben gestalten zu können.
Der Glaube an den Sinn des Lebens.

Bei dem letzten Punkt würde ich ergänzen wollen „… bei dem, was man tut“. Das „Problem“ dabei ist sich selbst zu verstehen, was vor allem bedeutet, sich die eigenen Gefühle und Empfindungen einzugestehen, wenn „etwas“ nicht stimmt. Doch das ist manchmal schwierig hin- beziehungsweise herauszubekommen. Meistens sogar verdammt schwierig und vielleicht geht es ohne therapeutische Hilfe auch gar nicht.

Alle drei Faktoren, Vertehbarkeit, Handhabbarkeit und Sinnhaftigkeit „definieren“ letzten Endes ein „ideales“ Lebensumfeld. Doch es geht vielleicht auch andersherum, indem man sich genau das Lebensumfeld schafft, das Verstehbarkeit, Handhabbarkeit und Sinnhaftigkeit nach sich zieht. Ich denke es ist leichter, das Umfeld zu definieren, als in die Tiefe der eigenen Psyche hinabzusteigen.

Es gilt zu erkennen, dass man selbst Kind und Schöpfer des großen Ganzen ist. Ich bin Ausführender gleichermaßen wie der Regisseur meines Lebens und auch Verantwortungsträger für das Ganze. Das beseitigt alle Ängste und schafft ein kohärentes Zufriedenheits- und Glücksgefühl. Das zu erreichen bedarf natürlich einiger Denkarbeit.

Nur wie kann man das eigene Umfeld gestalten? Dem liegt hier die Idee des Stylesheets zugrunde, das mit einer Formatvorlage vergleichbar ist. Grundidee hierbei ist die Trennung von Information (Daten) und Darstellung beziehungsweise Verarbeitung. Die empfangenen Daten werden entsprechend den vorgegebenen Regeln ausgewertet, interpretiert und es wird auch entsprechend darauf reagiert.

Die Grundidee ist, der Falle des (scheinbar) Komplizierten zu entkommen, indem man das Leben als ein Tetralemma erkennt und die Komplexität der Dinge wie in einem Cascading Stylesheet zu fassen sucht, das eine gleichbleibende Darstellung gewährleistet. Statt einzelne Situationen statisch zu definieren, definiert man Regeln, mit denen man die Komplexität leicht erfassen kann, was voraussetzt, im Vorfeld (!!) die entsprechenden Parameter exakt zu definieren.