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Es gibt kein richtiges Leben im falschen.

Diesen Gedanken von Theodore W. Adorno unterschreibe ich vorbehaltlos. Exakt so ist es. Doch wirklich verstehen und umsetzen kann ich das erst dann, wenn ich bereit bin, nichts für gegeben zu erachten, sondern immer wieder von Neuem ergründe, was ist.

Das verlangt von mir die Bereitschaft, mich selbst immer wieder auch infrage zu stellen; aber nicht nur das, denn darin ist auch die Notwendigkeit begründet, das konventionelle Denken hinter mir zu lassen.

Adorno lässt sich in seinen Überlegungen von einem Ideal des individuellen und gesellschaftlichen Lebens leiten. Da bin ich ganz bei ihm. Ein Lebensweg, der jenseits vermeintlicher Notwendigkeiten zu absichtsvoller Koordination und Kooperation führt, ein Weg des Konsenses und des Dialogs. Allein darum geht es.

Ich muss das Unmögliche denken, damit ich das Mögliche erreichen kann.